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Sitzendorfer Porzellanmanufaktur

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Examples of the Sitzendorfer Porzellanmanufaktur products

Names / Owners

1850 - 1858: 
Sitzendorfer Porzellanmanufaktur Wilhelm Liebmann
1858 - 1884: 
Sitzendorfer Porzellanmanufaktur Wilhelm Liebmann & Cie.
1884 - 1896: 
Sitzendorfer Porzellanfabrik Gebr├╝der Voigt
1896 - 1932: 
Sitzendorfer Porzellanfabrik Alfred Voigt AG
1932 - 1972: 
Sitzendorfer Porzellanmanufaktur AG
1972 - 1990: 
VEB Sitzendorfer Porzellanmanufaktur
1990 - 2012: 
Sitzendorfer Porzellanmanufaktur vorm. Alfred Voigt KG
2013 - ????: 
Porzellanmanufaktur Sitzendorf GmbH

Historical note

1850 Erh├Ąlt der in Lichte geb├╝rtige Einwohner und Gastwirt W. Liebmann von Sitzendorf von der f├╝rstlichen Kammer in Rudolstadt das Privileg zur Errichtung einer Porzellanmanufaktur in Sitzendorf.

1858 Gro├čbrand in der Manufaktur, aber sofortiger Wiederaufbau.

1859 Neben der Herstellung von kleinen Figuren und Puppenk├Âpfen wird au├čerdem billiges Geschirr produziert.

1884 Als erste Manufaktur gelang es, Spitzenfiguren herzustellen, im Mei├čner Genre dekoriert.

1890 Inbetriebnahme einer Dampfmaschine, gekoppelt mit einem Generator. Elektrische Beleuchtung h├Ąlt Einzug.

1896 Die Manufaktur wird Aktiengesellschaft mit einem Gr├╝nderkapital von 1 Millionen Mark.

1900 Bau der Schwarzatalbahn. Somit konnte der Brennproze├č von Holz auf Kohle umgestellt werden.

1911 Auf der Weltausstellung in Turin erhalten Sitzendorfer Erzeugnisse eine Goldmedaille.

1923 Infolge der Weltwirtschaftskrise kommt es zur teilweisen Stilllegung des Betriebes.

1930 Die ehemaligen Prokuristen Reinhold Rebhan und Max Krause werden Besitzer der Manufaktur.

1939 Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges erlebt der Betrieb einen zweiten Niedergang.

1948 ├ťbernahme des Betriebs durch Rolf Rebhan, Sohn von Reinhold Rebhan.

1950 Die Manufaktur feiert ihr 100j├Ąhriges Bestehen.

1958 Dem Betrieb wird der Staat als Gesellschafter zugeordnet. Fortan wird das Unternehmen als sog. Betrieb mit staatlicher Beteiligung im Handelsregister gef├╝hrt.

1972 Die Porzellanmanufaktur wird enteignet, danach entsteht durch die Zusammenfassung ausgew├Ąhlter Porzellan herstellender Betriebe ein Kombinat.

1990 Nach der deutschen Einheit l├Âst sich das Kombinat auf. Noch einen Monat vor der W├Ąhrungsunion, am 1.Juni 1990, entschlie├čen sich die Tochter von Rolf Rebhan, Carla Hermann und ihr Ehemann zur Reprivatisierung um die Familientradition der Manufaktur fortzusetzen.

1991 Als zus├Ątzliches Standbein wird schrittweise begonnen, ein Tourismuskonzept aufzubauen.

2000 Die Manufaktur begeht festlich ihr 150j├Ąhriges Bestehen.

2013 Im M├Ąrz wird Insolvenzantrag gestellt. Im Oktober wird das Unternehmen durch Carla und Uwe Hermann zur├╝ckgekauft. Ab November wird als Porzellanmanufaktur Sitzendorf GmbH firmiert.